Blogparade tablet computer

Da ich schon lange einen Erfahrungsbericht zu meinem Einstieg in die Welt der tablets geplant hatte, kommt die Blogparade von http://www.ostwestf4le.de/ genau zur rechten Zeit. (http://www.ostwestf4le.de/2011/09/21/blogparade-tablet-computer/)

Die acht Fragen beantworte ich gerne (auch als Reflexion meinerseits).

  1. Welchen Tablet-Computer (iPad, Motorola Xoom, HP Touchpad etc.) besitzt Du (optional gern mit einem Foto)?

Archos 10.1 (Android)

  1. Seit wann besitzt Du das Tablet?

Juli 2011

  1. Wie sieht Dein Homescreen aus (Screenshot)?

Viele Icons und ein Foto als Hintergrundbild

  1. Wie viele Homescreens sind mit Apps belegt?

Ich habe Ordner wie Work oder Web angelegt und darunter entsprechende Apps (z.B. unter Work Notiz-Apps oder Office-Apps und unter Web Apps für Soziale Netzwerke)

Auf einem zweiten Screen läuft eine News/Wetter-App und die Uhr, der dritte ist mit Kurzfunktionen wie WLAN-an/aus, Bluethooth-an/aus, Deinstallieren etc. belegt. Der vierte hat ein Widget um Medien abzuspielen.

  1. Wie viele Apps hast Du auf Deinem Gerät installiert?

Da ich es nun endlich geschafft habe, auch den Android Market zum Laufen zu bringen (werksseitig ist nur der begrenzte Applib-Markt drauf), werden es immer mehr. Aktuell ca. 40

  1. Was gefällt Dir an Deinem Tablet am besten?

Das schnelle Booten und der 10 Zoll Bildschirm (habe lange überlegt und mich dann für die größere Variante entschieden). Und der relativ günstige Preis war natürlich auch ein Grund für den Kauf. Ich kann´s als Einstiegs-Tablet nur empfehlen.

  1. Was stört Dich an Deinem Tablet?

Braucht lange um Bildergalerien anzuzeigen (zumindest beim ersten Mal, weil da die Multimedia-Datenbank und die Vorschaubilder aktualisiert werden).

  1. Stelle Deine Lieblings-App vor!

Eine wirkliche Lieblings-App gibt es nicht. Seesmic find ich super, weil ich twitter und fb in einer App habe. Gtasks, greader, Evernote, PktAuctions für eBay und die App der Sparkasse sind am häufigsten im Einsatz. Ach ja, und am Samstag nachmittag Kicker online (allerdings eher auf dem Smartphone)

  1. Optional: Wieviel Geld hast Du bisher für Apps ausgegeben?

Kommt noch...

 

Veränderte Lesegewohnheiten


Andrea Back und Jochen Robes haben in der 20. Ausgabe des Blog Carnivals die Frage nach veränderten Lesegewohnheiten in den Raum bzw. das Internet gestellt. Auch ich habe mir dazu meine Gedanken gemacht, die die folgenden vier Punkte widerspiegeln:

  • Das Lesen der Tageszeitung beschränkt sich auf den Sportteil und/oder Artikel aus der Region. Über Twitter folge ich tagesschau, zdf, Fokus und der Welt und bin so bestens informiert. Um über sportliche Ereignisse (Bundesliga, Tennisturniere) auf dem Laufenden zu bleiben, nutze ich entsprechende Apps auf dem Smartphone. Und über meine abonnierten RSS-Feeds fühle ich mich in meinen verschiedenen Interessensgebieten auch gut informiert. Früher habe ich mir öfters mal eine Fachzeitschrift gekauft (oder auch abonniert). Heute überlege ich vor dem Kauf, ob ich das nicht alles schon kenne. Ich finde für die Fachzeitschriften wird es immer schwieriger einen Mehrwert für die Kunden zu bieten.

  • Bücher lese ich sowohl noch in der gedruckten als auch in der digitalen Version. Es gibt bestimmte Bücher (Standardwerke, Tennis-Trainingsbücher oder Romane von Dan Brown oder Frank Schätzing), die ich mir weiterhin als Print-Exemplar kaufen werde. Die möchte ich einfach im Schrank stehen haben. Aber Ratgeber oder Sachbücher genügen mir in elektronischer Form. Und für den Urlaub, Wochenendtrip oder Geschäftsreise bzw. längere Bahnfahrten ist ein ebook-Reader klasse. Man hat viel Auswahl für wenig Gewicht.

Ich war übrigens überrascht als ich in diesem Sommer im Türkeiurlaub war. Es gab wirklich viele (vor allem jüngere) Leute, die mit Ihrem e-book-Reader am Pool oder am Strand lagen.

  • Für pdf-Dokumente sind e-book-Reader allerdings nicht die erste Wahl, vor allem wenn diese Grafiken enthalten. Stoße ich beim Surfen auf pdf-Files lese ich diese entweder am PC oder Tablet. Bei längeren Dokumenten kann auch mal noch ein Ausdruck erfolgen, was ich aber immer mehr zu vermeiden versuche.

  • Für mein Akademiestudium an der Fernuni Hagen habe ich kürzlich die ersten Studienbriefe in gedruckter Version erhalten. Nach einem kurzen ersten Blättern und Querlesen war der erste Arbeitsschritt mir online die elektronische Version der Hefte runterzuladen.

Irgendwie komisch. Wenn ich mir anschaue, was ich gerade geschrieben habe, klingt das alles normal und alltäglich. Aber bei etwas genauerem Überlegen, fällt doch auf, dass ich vor eins, zwei Jahren (oder Monaten) noch ganz anders gearbeitet habe.

Erfahrungsbericht Elternzeit

Schon lange steht auf meiner Liste, dass ich zu meiner Elternzeit im Dezember 2010/Januar 2011 einen kleinen Erfahrungsbericht schreibe. Jetzt sind schon einige Monate vergangenen und die Eindrücke nicht mehr ganz so frisch, aber an meinem Fazit hat sich nichts geändert.

 

 

Die Möglichkeit der Elternzeit für Väter kann ich jedem nur empfehlen und würde dies auch jederzeit wieder tun. Die intensive Zeit, die man mit seinem Kind (bei mir ein Junge) verbringt, wird man nie vergessen. Ich denke, durch diese Zeit ist die Bindung zu meinem Sohn noch viel intensiver geworden. Bislang ist er jedenfalls weder ein Mama- noch ein Papakind.

 

 

Meine Elternzeit habe ich in den Lebensmonaten 13 und 14 meines Kleinen genommen. Zu diesem Zeitpunkt war er natürlich schon aktiver als in den ersten Monaten. Krabbelt hierhin und dorthin, zieht sich an Tischen, Stühlen, Schränken etc. hoch und tastet sich immer mehr voran und nimmt alles in den Mund (inkl. Blumenerde). Das ist spannend und faszinierend, wenn man jeden noch so kleinen Entwicklungsschritt live miterleben kann. Auf der anderen Seite ist es natürlich auch anstrengend. Man bekommt eine ganz andere Sicht auf die Leistung der Partnerin, die sich im ersten Lebensjahr um den Kleinen gekümmert hat und nebenbei noch den Haushalt schmeißt.

 

 

Umgekehrt hat auch meine Frau gemerkt, dass es nicht immer einfach ist, sich direkt um den Kleinen zu kümmern, wenn man von der Arbeit nach Hause kommt. So schnell kann man nicht immer umschalten, man braucht doch eine kleine Pause zum „runterkommen“. Aber schön, dass so beide Seiten gegenseitig wieder mehr Respekt voneinander bekommen.

 

 

Aber nun zurück zu meiner Zeit zu Hause: Da meine Elternzeit in die Vorweihnachtszeit und den Jahreswechsel gefallen ist, war natürlich auch meine Frau oft zu Hause und unsere „große Kleine“ (14 Jahre) hatte Ferien. Familienleben pur sozusagen. Die restliche Zeit war der normale Familienalltag oder sollte ich sagen Familienwahnsinn.

 

Auch wenn man um sechs Uhr bereits wach ist, ist man doch noch um 9 Uhr im Schlafanzug und hat man´s dann geschafft und ist vom Einkaufen wieder zu Hause, kommt das große Kind von der Schule und fragt nach dem Mittagessen. Während dem Mittagsschlaf (vom Kleinen wohlgemerkt) noch ein bißchen Haushalt, dann geht´s Spazieren mit dem Kinderwagen und schon ist auch wieder abend.

 

 

Im zweiten Monat meiner Elternzeit war es dann noch meine Spezialaufgabe unseren Kleinen an die Krippe zu gewöhnen. Erstmal nur ein Stündchen mit dem Papa zusammen, dann immer ein wenig mehr und auch mal ohne mich. Man war das ein komisches Gefühl, als ich das erste Mal aus dem Kindergarten ohne meinen Sohn raus bin.

 

Auch heute bringe ich ihn noch (fast) jeden Morgen in die Krippe, das ist schon wie ein Ritual und wenn mal die Mama die Fahrt übernimmt, ist er erstmal verwirrt. Dort angekommen, heißt es Jacke aus, Hausschuhe an und nach einem kurzen „Winke-Winke-Papa“ ist man auch schon abgeschrieben und der Kleine flitzt in den Frühstücksraum.

 

 

Noch ein Wort zur Vereinbarung von Elternzeit und Job. Bei mir in der Firma wurde meine Entscheidung ohne Murren und Bedenken akzeptiert und es gab eigentlich nur positive und verständnisvolle Stimmen. Der Zeitpunkt war sicherlich auch dankbar, da ich um Weihnachten und Silvester sicher eh Urlaub genommen hätte. Zudem hab ich keine Führungsposition, der Ausfall eines solchen Mitarbeiters wirkt wohl nicht so tragisch.

 

Bei der Verkündung habe ich mich aber an die Tipps von Elterngeldstelle und Internet gehalten (also mind. 7 Wochen vorher, aber nicht früher als 8 Wochen vorher wegen dem Kündigungsschutz). Auch wenn ich hier eigentlich keine Bedenken gehabt hatte.

 

 

Vorträge

„Karrierechance Fernstudium“ – HannoverMesse 2011, Hannover, 04.04.2011

Der ebook-Reader OYO von thalia

Schon lange überfällig ist hier ein kleiner Erfahrungsbericht zu meinem kleinen elektronischen Spielzeug, das ich mir bereits vor Weihnachten 2010 geleistet habe. Der ebook-Reader OYO aus dem Hause Thalia.

 

Warum überhaupt ein ebook-Reader?

 

Der Markt an elektronischen Büchern - sei es kostenlos oder kostenpflichtig, pdf oder epub oder… – nimmt zu. Zum informellen Lernen nutze ich immer wieder ebooks aus dem Netz, doch das Lesen am Bildschirm finde ich nach wie vor recht anstrengend. Zumal ich meistens immer noch mit meinem kleinen Netbook eeePC von Asus arbeite.

Es gibt natürlich bestimmte Bücher (Standardwerke, Tennis-Trainingsbücher oder Romane von Dan Brown oder Frank Schätzing), die ich mir weiterhin als Print-Exemplar kaufen werde. Die möchte ich einfach im Schrank stehen haben. Aber Ratgeber oder Sachbücher genügen mir in elektronischer Form. Und für den Urlaub, Wochenendtrip oder Geschäftsreise bzw. längere Bahnfahrten ist ein ebook-Reader klasse. Man hat viel Auswahl für wenig Gewicht.

 

 

Warum der OYO?

Zunächst einmal hab ich nach einem kostengünstigen Einstiegsgerät gesucht. Damit fiel der OYO mit seinen 139,00 € schon einmal in die engere Wahl.

Zweites Kriterium war ein einfacher Austausch der Dateien per USB oder (micro)SD-Karte. Ein Gerät, für das eine spezielle Software für die Übertragung zwischen PC/Netbook und ebook-Reader notwendig ist, kam für mich nicht in Frage.

Dazu sollte der Reader noch mit pdf-Dateien umgehen können (hier hat sich im Nachhinein herausgestellt, dass er das zwar kann, aber es ist nicht komfortabel).

Ein Pluspunkt für den OYO war dann zusätzlich die WLAN-Verbindung mit Anbindung an den Thalia-Store und die gute Akkulaufzeit.

 

 

Mein Fazit:

Ich bin bislang zufrieden mit meinem Reader. Der Akku hält super lange, da haben die Testberichte nicht gelogen. Die Übertragung der Dateien, ob per USB oder micro-SD-Karte klappt problemlos; ebenso der Download von Büchern aus dem Thalia-Store und die Aktualisierung der Systemsoftware. Manchmal reagiert er ein wenig langsam, aber das ist echt zu verschmerzen und für mich kein großes Manko. Außerdem hat sich dies seit dem letzten Update auch gebessert.

 

Einziger Negativpunkt– was aber meines Wissens auch andere ebook-Reader haben – ist der Umgang mit pdf-Dokumenten. Der OYO validiert die pdf-Dokumente für eine optimierte Ansicht und schmeißt Grafiken, Bilder oder Formeln raus. Will man die unbedingt angezeigt bekommen, muss man horizontal und vertikal scrollen, was wirklich nicht zumutbar ist. Das Lesen von reinen Text-pdf-Dokumenten ist hingegen problemlos. Gekaufte Bücher bei Thalia haben ohnehin das epub-Format, mit dem es keine Probleme gibt.

 

Bei der Ansicht der Bücherliste, die man auf dem Gerät hat, orientiert sich der OYO an den Metadaten der pdf-Datei (also Titel und Verfasser in den Dokumenteneigenschaften einer pdf-Datei). Der Dateiname wird nicht berücksichtigt. Zum Editieren dieser Daten braucht man die Adobe-Software (der kostenlose Reader kann das nicht!). Sind bei pdf-Dokumenten diese Informationen nicht gepflegt, steht in der Liste „Titel: unbekannt, Autor: unbekannt“ und man kann das pdf nicht finden bzw. nicht identifizieren. Für mich ist das nicht weiter tragisch, da ich Zugriff auf die Adobe-Software habe und bei selbst erstellten pdf-Dateien (z.B. aus OpenOffice heraus) kann man die Informationen mitgeben.

 

Für meine microSD-Karte hab ich mir einen USB-Adapter zugelegt. Damit kann ich mir dann auch von unterwegs oder vom Büro ebooks speichern und hab sie dann gleich auf meinem Reader.

Aktuelle Android-Apps im Einsatz


Hier mal eine aktuelle Liste der Android-Apps, die ich im Einsatz habe:

  • Android PDF Viewer (wie der Name schon sagt)

  • barcoo (Preisscanner, der auch in deutschen Shops sucht)

  • Bundesliga (für die aktuellen Ergebnisse unterwegs)

  • Evernote (für Notizen und Dokumente per App und online. Bin hier aber noch am Testen)

  • Facebook (nutze ich dank Seesmic nun seltener)

  • gReader (RSS Reader für den Google Reader, meine Feeds für unterwegs)

  • gTasks (To-Do-Liste des Aufgabenplaners von Google, für mich absolut ausreichend, genau das, was ich brauche)

  • klickTel (Auskunft)

  • Notepad (einfache App für Notizen)

  • Opera Mini (alternativer Browser)

  • PktAuctions eBay (Überblick über meinen Ebay-Account von untwerwegs)

  • S-Finanzstatus (meine Konten bei der Sparkasse für unterwegs)

  • Seesmic für twitter und FB (genial, alles in einer App)

  • Thinking Space (MindMapping-App)

  • wetter.info (Wetter-App der DTAG)

     

Die Google Dienste wie Maps, Places oder Navigation hab ich jetzt nicht noch einmal extra aufgeführt. Die gehören einfach dazu.

Da ich noch immer das G1-Handy nutze, stecke ich momentan bei Android 1.6 fest. Mehr geht da einfach nicht. Ich sondiere gerade den Markt nach einem Nachfolger. Werde Android auf jeden Fall treu bleiben.